Yogatherapie verbindet die traditionellen Yoga Konzepte, Körper-, Atemübungen und Entspannung, mit dem Wissen der modernen Medizin und den aktuellen Erkenntnissen der Biomechanik. Wie im Yoga beschäftigt sich auch Yogatherapie mit Energie und dem Energiefluss im Menschen.
In der Yogatherapie werden Yogaübungen für das jeweilige Gesundheitsproblem ausgewählt und jedem, bei Bedarf, auch angepasst. Je nach Problematik wird die Therapie durch spezifische, manuelle Techniken ergänzt. Yogatherapie ist ein Weg der Erfahrung und der Erkenntnis. Sie trainiert dabei die Fähigkeit der Anpassung des Organismus an alle möglichen Situationen des Lebens. Gerade Begrenzungen von Körper und Geist führen zu Entdeckungen der eigenen Möglichkeiten und der wahren Natur.
Die Bereitschaft zum selbständigen und regelmässigen Üben ist wichtig für den Erfolg der Yogatherapie. Die Erkenntnisse, die man mittels der individuellen Übungsauswahl, gewinnen kann sind ein Weg, zum vollen Potential zu gelangen.
Kosten für die Yogatherapie in Einzelsitzungen: 60Min. 120.-
Als Mitglied des Schweiz. Yogaverbandes biete ich spezifische Yogatherapien an, diese sind von verschiedenen Krankenkasse anerkannt. Eine vorangehende Abklärung über die Kostenübernahme empfiehlt sich.
Als Physiotherapeutin und Yogalehrerin verknüpfe ich insbesondere das Wissen aus dem Yoga, die „Universellen Ausrichtungsprinzipien™“ des Anusara Yoga mit Methoden der Physiotherapie und der Bewegungslehre.
Die Yogapraxis lehrt einen aktiven und positiven Zugang zum momentanen Befinden. Sie trainiert Achtsamkeit und lässt jeden tiefe Einsichten in die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele gewinnen.
Der Yogaweg kann wirkungsvoll physiotherapeutisch unterstützt werden. Durch die Erleichterung der Symptome und die individuelle Betreuung sind neue Erfahrungen möglich. So kann die eigene Yogapraxis an neuer Qualität gewinnen.
Durch eine individuelle Befundaufnahme wird die Behandlung den persönlichen Bedürfnissen angepasst. Liegen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat vor, werden mit gezielt therapeutischen Techniken aus der manuellen Therapie und der Behandlungsmethodik aufeinander aufbauende Therapieschritte oder Präventionsmassnahmen erarbeitet.
In der Literatur wird von vielen Betroffenen, der positive Effekt von Yoga auf ihr Befinden beschrieben, insbesondere auch von Lauren Fishman und Hillary Ruben, beides Yogalehrer mit MS.
Yoga lehrt den Einzelnen bewusst sein Potential wahrzunehmen und einzuschätzen, wie die momentane Tagesform ist. Die Uebungsausführung kann variiert werden, um die Energie im Körper auszugleichen und eine optimale Balance für den Tag zu finden. Die Wahrnehmung von Spannung und Entspannung, der Fokus auf dem Atem bringt Kraft auf allen Ebenen.
Die positiven Studien über Yoga und Hirnverletzung brachten den Impuls, Yoga an Betroffene weiterzugeben. Durch die Wahrnehmungsschulung im Yoga lösen sich tiefe Verspannungen und die Flexibilität wird verbessert. Eine regelmässige Yogapraxis stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Vertrauen in den Körper. Die Atemübungen, die Pranayamas, fördern zum einen die Entspannung und zum anderen die Konzentrationsfähigkeit. Die ruhige Art des Yoga bringt mehr Ausgeglichenheit in den Geist, ungünstige Gedankenkreise werden durchbrochen und positive Gedanken erfüllen vermehrt die Momente.
Allgemein sind tägliche Bewegungsprogramme wichtig für die positive Beeinflussung der Parkinsonsymptome. Yoga mit seinen verschiedenen Übungsaspekten wird als geeignete Methode empfohlen. Die Schwerpunkte des Yoga wie Wahrnehmungsschulung, Kraft, Beweglichkeit, Balance- und Atemübungen richten sich an die Probleme des Parkinsonbetroffenen. Die Yogapraxis kann in ihrer Vielfalt je nach Bedürfnis variieren und mal fliessend, mal gehalten ausgeführt werden.
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